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6. Tag: Trento -> Lago di Garda!

Am Abschlusstag standen nochmal 600hm zum Frühstück an. Diese haben wir, mal wieder abseits der eigentlich vorgesehenen Route, "verschärft" genossen. Nach der Mittagspause, in der wir endlich auch mal etwas Gymnastik gemacht haben, ging es ohne weitere Platzkämpfe Richtung Gardasee. Gegen 16:00 Uhr war es dann soweit: Nach einem Gläschen Sekt, Oliven und Erdnüssen ging es zum obligatorischen Sprung ins Wasser. Auch die letzte Nacht verbrachten wir standesgemäß untergebracht in einem 4****-Schuppen am Berg. Bei einem üppigen und zünftigen Abendmahl wurden dann noch die Finischer-Urkunden ausgehändigt.
Insgesamt haben wir nun, laut unseren GPS-Geräten, in den 6 Tagen rund 370km und gut 6000hm hinter uns gebracht (statt den ursprünglichen Angaben des Veranstalters von 350km und 5300hm).

5. Tag: Nals -> Trento

Heute ging es weiter nach Trento, man könnte auch sagen: "Endlich Italien!". Die erste Station in diesem Land, wo man sich auf deutsche Kenntnisse nicht verlassen sollte (sowohl Sprache als auch Straßenverkehr!). Auf steilen Anstiegen, vom Guide mit einem leichten Grinsen im Gesicht empfohlen, haben wir von einer Anhöhe erst den Kalterer See passiert, um dann am Gipfel die Mittagsrast zu machen. Von dort aus ging es abwärts, und das im wahrsten Sinne des Wortes: eine Abfahrt mit 26% Gefälle forderte die Bremsen. Beim ersten Zwischenstopp war der Geruch der Bremsen so stark, dass man sich in einer Schweißerei wähnte. Als dies geschafft war hieß es "Kette rechts". An der Etsch entlang ging es mit etwas Rückenwind (den hat es hier laut Guide noch nicht gegeben!) auf einer Flach-Etappe zum Ziel. Dort endete der Tag nach dem Abendessen um ca. 23:00 Uhr und lauschigen 27°C.
4. Tag: Goldrain -> Nals

Nachdem wir unserem Tourenguide die freudige Mitteilung überbracht haben, ihn bis zum Ende der Tour zu behalten, hat er uns heute mit schönen Trails und steilen Abfahren belohnt. Es ging wieder durch kilometerlange Apfelplantagen bevor wir in Meran die erste Pause vor dem Mittagessen hatten. Bei heißen 24°C ging es weiter – auch wieder an inzwischen Milliarden von Apfelbäumen – auf einer 20% steilen Auffahrt durch die Berge. Ein herzaftes Mittagessen bei herzlichen Gastgebern entschädigte für die Strapazen. Am späten Nachmittag kamen wir tatsächlich noch mit einem Schauer im Hotel an.


3. Tag: Lafairs -> Goldrain

Die Königsetappe: 82km und ca. 1100hm liegen vor uns. Im Dreiländereck ging es von Österreich in die Schweiz, von der Schweiz züruck nach Österreich und wieder zurück in die Schweiz bis wir dann gegen Mittag nach dem ersten leichten Regentropfen der Woche Italien erreicht haben. Da wir den Reschenpass nicht als Normal-Transalper überqueren wollten hat unser Tourenguide Jochen die Tour noch mit schönen Waldpassagen, einer kurzen Partie Männermikado (siehe Foto) und 100 Extra-hm gespickt. Nach dem Mittagessen ging es auf eine recht entspannte Abfahrt Richtung Goldrain, vorbei an Millionen von Apfelbäumen, nochmal mit einem kurzfristig eingebauten Singeltrail. Am Ziel angekommen, haben wir entschieden unseren Tourenguide bis zum Ende der Woche zu behalten, da uns ALPS kurzfristig keinen besseren schicken konnte.... ;-).



2. Tag: Wenns -> Lafairs

Heute auch wirklich pünktlich um 9 Uhr ging es bei genialem Bike-Wetter auf den Trail Richtung Lafairs (Anm. der Hotelbedienung: 76 Einwohner und eine Frau ist schwanger). Es ging steil bergauf zur Pillar-Höhe. Dort wurde die Mittagsrast genommen und div. therapeutische Nachbehandlungen vorgenommen. Nach den vormittäglichen Anstrengungen brachte der Nachmittag viele schöne und rasante Abfahrten mit sich, die die Bremsscheiben zum Glühen brachten. Aufgrund der Fähigkeiten der Gruppenteilnehmer wurde der eigentliche Tourverlauf ein wenig abgewandelt und durch Trails mit “Mountainbike-Schiebepassagen“ ersetzt – dieses haben wir natürlich nicht immer eingehalten....


1. Tag: Ehrwald -> Wenns

Um “pünktlich“ 9.15 Uhr ging es bei gefühlten +-0°C auf die erste Etappe von Ehrwald nach Wenns. Auf schönen Wegen ging es auch mal verbotener Weise an steilen Felshängen vorbei – getreu dem Motto: was heißt denn DANGER auf dem mit Holzbaken gesperrten Weg. O.k. es waren Arbeiter dabei, den Abhang wegen Steinschlags zu sichern...

Überaus pünktlich kamen wir zu unserer Mittagsrast an. Nach einer großzügigen Pause gingen wir gestärkt auf die letzten Höhenmeter durch die grüne Hölle nach Wenns. Dort wurden die teilweise gestressten Körper in den Wellnessbereichen wieder auf Vordermann gebracht.

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